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Ein Thema, mit dem sich nicht nur die Bartenbach Agentur für Kommunikation auseinandersetzen muss, die die aufgeführten Markenkunden betreut. Denn der deutsche Markt für Kommunikationsdienstleistungen ist stark fragmentiert. Zwischen den großen internationalen Networks auf der einen Seite und den kreativen Einzelkämpfern auf der anderen Seite stehen viele mittelständische, oft inhabergeführte Agenturen, die sich in dieser „Sandwich-Position” behaupten.

Diese Agenturen sind den „Großen” häufig absolut ebenbürtig, ob in puncto Kreativität, Professionalität oder Leistungsumfang. Es fehlt nur am Bekanntheitsgrad, der für potentielle Auftraggeber eine wichtige Rolle spielt – sei es bei der Vergabe von Projekten, der Einladung zu Pitches oder bei einem Screening. So werden für interessante Etats häufig nur die „üblichen Verdächtigen” angefragt, während die weniger bekannten Agenturen außen vor bleiben.

Kein Name, keine namhaften Kunden – ist das also das Verdikt der kleineren Kreativschmieden? Nicht zwangsläufig, wie das oben genannte Beispiel zeigt. Doch gehören viel Initiative und Ideenreichtum dazu, Großkunden von sich und seiner Kompetenz zu überzeugen. Zum Beispiel, indem man das Bekanntheitsproblem aktiv angeht: So hat sich Bartenbach die Domain www.keiner-kennt-uns.de schützen lassen, um sie ganz selbstbewusst und mit einem Tick Selbstironie für die Akquise einzusetzen. Eine von vielen Ideen, mit denen die Agentur ganz gezielt auf sich aufmerksam macht: bei Unternehmen, die vom besonderen Branchen-Know-how der Mainzer Kommunikationsexperten profitieren könnten – ob Automobil, Tourismus, FMCG, IT oder Finanzen.

Auch von der Mitgliedschaft im Agenturenverband GWA verspricht man sich bei Bartenbach einen Impuls, um bei Entscheidern der Werbung treibenden Industrie besser wahrgenommen und vor allem beauftragt zu werden. Die Aufnahme in den GWA setzt klar definierte Standards voraus – eine Art Gütesiegel für die Mitgliedsagenturen.

Als Auswahlkriterium rücken darüber hinaus zunehmend die Agentur-Rankings ins Blickfeld. Mit Platz 32 in der w&v und Horizont Rangliste der inhabergeführten Agenturen konnte Bartenbach und Co. einen großen Sprung nach vorn machen. Und auch bei Kreativ-Awards und Einreichungen für Jahrbücher will man – trotz der damit verbundenen hohen Kosten – vermehrt Flagge zeigen. Denn die Wettbewerbe bieten eine gute Plattform, um sich als Agentur darzustellen und bei Auftraggebern ins Gespräch zu bringen.

Eine der höchsten Auszeichnungen ist es jedoch nach wie vor, wenn zufriedene und überzeugte Kunden ihre Agentur weiterempfehlen. Auf dieser Basis konnte Bartenbach schon etliche neue Projekte für sich verbuchen.

Eigenwerbung, Rankings, Empfehlungen – ein Mix, der sich bewährt hat, wie die Zahlen zeigen. So entwickelte sich innerhalb von zehn Jahren aus dem ursprünglichen Ein-Mann-Betrieb eine Agentur-Gruppe mit rund 100 Mitarbeitern. Und das aktuelle Kundenportfolio mit „Schwergewichten” von Alfa Romeo bis ZDF Enterprises beweist, dass auch die vermeintlich „Kleinen” große Markenkunden erfolgreich betreuen können. Vorausgesetzt, die Leistung stimmt. Denn daran werden letztlich alle Agenturen gemessen.

Tobias Bartenbach
Vorstandsvorsitzender
der Bartenbach AG
Mainz

 
Tilman Au
Ausblick für den Einblick
Dipl.-Kfm. Tobias Bartenbach
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