Aufbruch
Seit knapp zwei Jahren ist die weltweite Finanzkrise maßgebliches
Thema über alle Märkte und Branchen hinweg. Budget-Streichungen,
Auftragsrückgänge, Kostensenkungen, Kurzarbeit, Entlassungen sind
die zwangsläufigen Folgen. Deutschland ist davon nicht unberührt
geblieben. Auch in Bayern musste die Quelle AG, ein renommiertes,
weltweit bekanntes Unternehmen, innerhalb kürzester Zeit Insolvenz
anmelden.
Ein Ende ist in Sicht – teilweise wird bereits von einer Konjunkturwende
gesprochen. Im Jahr 2010 ist lt. Aussage von Konjunkturforschern
mit dem allmählichen Abebben der Finanzkrise und einer leichten
Besserung des internationalen Umfelds eine Stabilisierung zu rechnen.
Anzeichen dafür ist u.a. die zu erwartende positive Entwicklung
des BIP.
Aufbruchstimmung? Ja, es findet ein weltweiter
Paradigmenwechsel in Richtung Digitalisierung statt. Für die Wirtschaft
bedeutet dies in Folge weltweite Verfügbarkeit, Standort-Unabhängigkeit,
steigende Kundenbindung im Rahmen spezieller CRM-Technologien
und integrierte Kommunikation.
Insbesondere die Marketing- und Werbebranche, die als besonders
konjunktursensibel gilt, partizipiert effizient mit einer enormen
Geschwindigkeit und Weiterentwicklung von diesem Aufbruch.
Die Entscheidung der geeigneten Kommunikationswege wird aufgrund
der Mediensegmentierung immer komplizierter. Aus diesem Grund
ist Vertrauen heute ein entscheidender Faktor. Authentizität,
Offenheit und eine klare Markenpositionierung sind wichtiger denn
je.
Mit urteilssicheren, professionellen Gesprächspartnern können
Unternehmen den bevorstehenden Veränderungen folgen, diese meistern
oder sogar eine Vorreiter-Rolle einnehmen.
Umbruch
Die aktuelle wirtschaftliche Situation beschleunigt den unmittelbar
bevorstehenden Strukturwandel einer sehr fragmentierten Medienlandschaft.
Die unbeschwerten Zeiten des selbstverständlichen Wachstums sind
endgültig vorüber. Doch auch in der Medienbranche wird für 2010
eine Steigerung der Brutto-Umsätze erwartet, was für Umbruchstimmung
sorgt.
Verlage investieren in Techniken, die Anzeigen leistungsorientierter
machen. Sowohl die Verlagshäuser von Publikums- und Fachzeitschriften
als auch Zeitungsverlage werden digitaler (auch Bayern ist aktiv:
sueddeutsche.de unter den Top 10 der meistbesuchtesten Newssites).
Außenwerbung trägt der zunehmenden Mobilität der Menschen Rechnung.
Auch Funk verlängert in die Online-Welt als auch in die Außenwerbung,
um so noch effektiver Impuls-Kampagnen zu unterstützen.
Kinowerbung läßt sich bereits zielgruppenspezifisch planen und
ab 2010 sogar leistungsspezifisch via „Cost per Visit“ abrechnen.
Die Entwicklung im TV ist gegenwärtig noch umstritten, jedoch
wird sich die Abwanderung ins World-Wide-Web auch hier bemerkbar
machen.
Das Online- und Mobile-Business werden zu den kommerziell
einflußreichsten Medien und sorgen für Wachstumsimpulse. Social
Media spielt dabei eine enorm wichtige Rolle, lässt Marken zu
Medien werden und Konsumenten immer selbstbestimmter agieren.
Crossmediale Markenführung Die Verlagerung eines Teils der Media-Investitionen
in digitale Kanäle ist nicht mehr aufzuhalten. Klassische Medien
nutzen bereits den Innovationsschub durch das Metamedium Online,
entwickeln neue Lösungsmöglichkeiten und crossmediale Angebote
für User und Werbekunden.
Durchbruch
Die veränderte Situation erreicht nicht nur die Weltwirtschaft,
die Medien, sondern auch die Agenturen. Um im Markt weiterhin
bestehen zu können, den Durchbruch in die neue Medienwelt zu schaffen
und den immer höher werdenden Anforderungen gerecht zu werden,
ist Umdenken und Innovationsfähigkeit die Voraussetzung für Erfolg.
Marketingbasierte Mediastrategie ist die Herausforderung, der sich die Media-Agenturen
heute stellen müssen. Media ist nicht mehr nur Media, sondern
vielmehr übergreifende Beratung. Media-Agenturen sind aufgerufen,
die Kenntnisse im Rahmen der Mediaplanung zu intensivieren und
gleichzeitig neue Dienstleistungen für Kunden zu entwickeln,
die durch die Digitalisierung über alle Media-Kanäle hinweg entstehen.
Während im Web der Bereich Kampagnen-Analyse und -Controlling
eine hohe Relevanz besitzt, fehlt größtenteils die Messbarkeit
bei den klassischen Medien. Insbesondere im Print-, OoH- und Funk-Bereich
bietet sich ergänzende Kampagnen-Begleitung im Rahmen einer Marktforschung
an und liefert den Unternehmen wichtige Ergebnisse über den Erfolg
der Markenpositionierung und der umgesetzten Kampagne.
Es wird immer crossmedialer, internationaler und komplexer!
Was erwartet der Kunde?
Durch den Mediendschungel navigiert zu werden, wichtige Innovationen an die Hand zu bekommen und vertrauensvolle Ratschläge
für Kommunikationsentscheidungen zu erhalten. Der Kunde erhält so ein marketingbasiertes Mediakonzept mit beachtlichen
Mehrwerten, das sein individuelles Kommunikationsziel optimal erreicht.
Brigitte Schuka
Geschäftsführerin
Thomas Krause
stv. Geschäftsführer
MediaRelations GmbH