Die meisten Märkte sind gesättigt oder
auf dem besten Weg dorthin. Der Kampf um König Kunde wird
mit jedem Tag härter, während die Nutzenversprechen
der Massenkommunikation immer weiter abnehmen. Für viele
Unternehmen im Freistaat und anderswo in der Republik ist Werbung
zum Luxusgut geworden – zumindest sind die Marketing-Gelder
vielfach der Posten im Budget, der als Erster zusammengestrichen
wird. Eine ebenso kurzsichtige, wie langfristig fatale Entscheidung.
Wohl wahr: Werbung kostet Geld – wahr ist aber auch, dass
nicht werben Kunden kostet.
Dialogmarketing – die neue klassische Disziplin
Was tun, wenn Konsumenten sich den Reizen breit
streuender Werbung regelrecht verweigern, weil diese gar nicht
mehr durch den Kommunikationsnebel dringt, respektive nicht auf
die spezifischen Bedürfnisse der Zielpersonen eingeht? Eine
Vielzahl von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen
hat diese Frage bereits eindeutig für sich beantwortet: Diese
Unternehmen setzen das Dialogmarketing ganz selbstverständlich
als festen Bestandteil des Kommunikations-Mix ein. Mit der Folge,
dass die Disziplin in unserem Land weiter entwickelt ist, als
irgendwo anders auf der Welt – die USA einmal ausgenommen.
Gerade mittelständische Unternehmen können die Vorteile
professionellen Dialogmarketings in vollen Zügen genießen
– einzige Voraussetzung: ein Internet-Anschluss.
Wer nur mit Schönheit wirbt, stirbt
Neben der ausgesprochen kostengünstigen elektronischen
Direktwerbung ist das gute alte Mailing heute nach wie vor ebenso
unverzichtbar wie die„dialogische Veredelung“ jeder
perfekt gemachten klassischen Kampagne, bestehend aus TV-Spot,
Printanzeige oder Plakat. Denn nur wenn diese Werbemittel ein
aktivierendes Response-Element enthalten, mit Hilfe dessen die
Adressaten per E-Mail, Fax, Telefon oder SMS reagieren können,
lässt sich der Erfolg der einzelnen Werbemaßnahmen
auch wirklich nachvollziehen.
Was seit langem schon für dienstleistungsaffine
Branchen und erklärungsbedürftige Produkte gilt, wird
inzwischen auch von Herstellern schnell drehender Konsumgüter
wertgeschätzt: der direkte Kontakt zum Kunden, sei es durch
einen persönlichen Newsletter-Service, einen elektronischen
Code an der Verkaufsverpackung, welcher zum Dialog auffordert,
oder einen individuell auf die Zielgruppe zugeschnittenen Kundenclub.
Im Schulterschluss zwischen klassischer Werbung, Handelsmarketing,
Verkaufsförderung und Dialogmarketing verschwimmen die Grenzen
zwischen Above- und Below-the-line Kommunikation zum Wohle von
Kunden und Unternehmen. Ein Trend, der sich in nächster Zeit
mit wachsender Geschwindigkeit fortsetzen wird.
One-to-one-Kommunikation wird keine Vision bleiben
Schon heute steht fest: Die Kommunikation der Zukunft
wird interaktiver und dialogorientierter. Ganz gleich, ob elektronische
Medien, Kundenclub oder das Mailing als Königsweg zum Kunden:
One-to-some-Kommunikation ist bereits Realität und mit einer
immer weiter gehenden Verfeinerung der Kommunikations-Tools sowie
innovativer Produktionstechniken ist es nur eine Frage der Zeit,
bis das Zeitalter des echten One-to-one-Dialogs Einzug hält.
Bis es soweit ist, gibt Ihnen der EINBLICK®
die bestmögliche Orientierung über die Agenturlandschaft
im Freistaat und gewährt Ihnen tiefe EINBLICKE in eine der
lebendigsten Kommunikationslandschaften unseres Landes.
Herbert Schneider
Geschäftsführer
Draft GmbH München